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David Bernstein, Even if it’s not true it’s well found, 2015, steel and tigers eye. Courtesy the artist (top) – Brenda Tempelaar, Recession (Untimely Monument for Brancusi), 2015, MDF. Courtesy the artist (left) – Stéphanie Lagarde, Drapé 4, 2013, from the series Stare, b/w photograph. Courtesy the artist (center) – Jason Hendrik Hansma, Seams, 2016, silver gelatine photographs, Gongshí stones, eggshell porcelain, pearl, birch, laser prints on paper. Courtesy the artist (right).

Plattform Aachen: Perspektive 03

a matter of …

03.04.16–26.06.16

David Bernstein, Jason Hendrik Hansma, Stéphanie Lagarde,                           Brenda Tempelaar

Mit einer kleinen Ausstellungsreihe blickt das Ludwig Forum auf die aktuelle Kunstszene im Rhein-Maas-Gebiet. Zur Perspektive 03 sind vier Künstlerinnen und Künstler der Van Eyck Akademie in Maastricht eingeladen. Trotz großer Unter-schiede in ihren Arbeiten vereint David Bernstein, Jason Hendrik Hansma, Stéphanie Lagarde und Brenda Tempelaar, dass sie sich mit Gegenständen auseinandersetzen, die mit Paul Valérys Worten vielleicht „verständlicher für das Sehen, wenn auch geheimnisvoller für das Denken sind.

Als Marcel Duchamp vor fast 100 Jahren unter dem Pseudonym R. Mutt versuchte, seinen „Fountain, ein umgedrehtes Pissoir, in eine Ausstellung zu schmuggeln, führte der Bruch zwischen Gebrauchsobjekt und Kunstwerk dazu, dass das „verkehrte Ding erst gar nicht ausgestellt wurde. Erst später wurde das Pissoir als „Ready-made zum Schlüsselwerk der Konzeptkunst.

Alltagsgegenstand oder Artefakt? Schon seit Menschengedenken ist es gängige Praxis, den Dingen in der Welt neue Sichtweisen abzugewinnen. Und seit einigen Jahren lässt sich in den Künsten ein gesteigertes Interesse an unserer Beziehung zu den Dingen in der Welt beobachten. Einerseits formt unsere Erfahrung, unser (kollektives) Gedächtnis das So- und Anders-Sein der Dinge, mit denen wir zu tun haben. Andererseits liegt es aber auch an oder in den Dingen, wie wir die Welt sehen. Sie evozieren Imagination und Spekulation. Und schließlich sind wir aus ihrer Sicht auch bloß Gegenstand dieser Welt. So nutzen auch die vier jungen Künstler der Van Eyck Akademie unseren allzu menschlichen Hang zur Fiktionalisierung des Lebens, in dem sie uns Bilder und Objekte präsentieren, die uns geradezu herausfordern, unsere gewohnten Ansichten zu durchbrechen.

Kuratoren: Lars Breuer und Holger Otten.

In Kooperation mit der Jan an Eyck Akademie, Maastricht und der FH Aachen/Fachbereich Gestaltung.

Abb.: David Bernstein, Even if it’s not true it’s well found, 2015, steel and tigers eye. Courtesy the artist (oben) – Brenda Tempelaar, Recession (Untimely Monument for Brancusi), 2015, MDF. Courtesy the artist (links) – Stéphanie Lagarde, Drapé 4, 2013, from the series Stare, b/w photograph. Courtesy the artist (Mitte) – Jason Hendrik Hansma, Seams, 2016, silver gelatine photographs, Gongshí stones, eggshell porcelain, pearl, birch, laser prints on paper. Courtesy the artist (rechts).

Broschüre PDF

 

Perspektive 03: a matter of …, Ausstellungsansichten

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Fotos: Carl Brunn / Ludwig Forum Aachen

 

Info

Jülicher Straße 97–109
52070 Aachen
Tel. +49 241 1807-104
Fax +49 241 1807-101

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sonntag und Rosenmontag

Preise

Eintrittspreise
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Ermäßigt 5 €
Gruppen ab 8 Pers. 5 €/Pers.
Six for Six- Karte 14 € (ermäßigt 10 €)
Alle unter 21 Jahren: Eintritt frei!

Ab sofort:
Zentis-Tag: Jeden Donnerstag freier Eintritt!