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Videoarchiv 05

Even better than the real thing
Das Objekt in der frühen Videokunst

27.06.19–12.01.20

Schon mit dem Beginn der Videokunst wurden unterschiedliche Objekte gesucht oder gefunden, um sie vor und mittels der Kamera zu beschreiben, zu untersuchen oder mit ihnen zu interagieren. Mal geht es hierbei um das Verhältnis zwischen Subjekt und Objekt, mal um das Verhältnis zwischen Kunst- und Gebrauchsgegenständen. So sagte John Baldessari über Folding Hat, eine Videoarbeit, die er 1970-71 für die inzwischen legendäre Düsseldorfer Videogalerie des Kameramanns und Galeristen Gerry Schum produzierte: „Ich dachte an Flüchtigkeit, Veränderbarkeit, Mode und daran, dass die Unterscheidung zwischen einem Gebrauchsgegenstand und einem Kunstobjekt eine Frage der Intention ist.“ In jedem Fall reizten viele Künstler*innen die technischen Möglichkeiten, Objekte in ihrer Zeiträumlichkeit ermessen, festhalten, aber auch verändern und mit anderen Dingen und Gedanken verknüpfen zu können. So wurde von den Pionier*innen der Videokunst das videografische Readymade geboren.

Künstler*innen der Ausstellung: John Baldessari, Klaus vom Bruch, Nancy Graves, Terry Fox und Jacques Louis Nyst.
Kuratiert von Holger Otten

 

Videoarchive erzählen
Videokunst aus NRW – Sammlungen stellen sich vor

Nordrhein-Westfalen war seit Ende der 1960er Jahre eine der lebendigsten Regionen der künstlerischen Avantgarde und besonders der noch jungen Videokunst. Früh entstanden hier wichtige Sammlungen – mit einem besonderen Fokus auf die zeitgenössische regionale Videokunstszene –, die heute noch bestehen und einen einzigartigen Einblick in die Geschichte der frühen Videokunst in Deutschland gewähren.

Das Screening-Programm und die Veranstaltungsreihe Videoarchive erzählen stellen einige der Institutionen mit ihren bedeutendsten Videokunst-Sammlungen vor: das Kunstmuseum Bonn, das Ludwig Forum für Internationale Kunst Aachen, das Museum Folkwang in Essen, die Stiftung imai in Düsseldorf sowie die Videonale Bonn. Jede Sammlung hat ihren eigenen Schwerpunkt. Die eigens für die Programmreihe zusammengestellten Videoprogramme präsentieren jeweils einen ausgewählten Themenbereich. Die Präsentationen werden flankiert durch Einführungen und Vorträge.

Videoarchive erzählen ist eine Initiative der Videonale Bonn in Kooperation mit dem Kunstmuseum Bonn, Ludwig Forum für Internationale Kunst Aachen, Museum Folkwang in Essen und der Stiftung imai in Düsseldorf.

Programm der Veranstaltungsreihe
„Videokunst aus NRW – Sammlungen stellen sich vor“

 

Screening-Programm im Ludwig Forum

26.06. – 28.07.2019
technik visionen mit Arbeiten von Freya Hattenberger, Lynn Hershman Leeson, Bernd Kracke, Julie Kuzminska, Stefan Panhans und Mateusz Sadowski, kuratiert von Tasja Langenbach, Videonale – Festival für Video und zeitbasierte Kunstformen, Bonn

30.07. – 01.09.2019
Selbstwahrnehmung/Fremdwahrnehmung – Körperlichkeit in der frühen Videokunst mit Arbeiten von Denis Beaubois, Dieter Froese, Astrid Heibach, Branda Miller, Dennis Oppenheim und Friederike Pezold, kuratiert von Max Rauschenberg, Kunstmuseum Bonn

03.09. – 29.09.2019
When love is wrong I don‘t want to be right mit Arbeiten von Gerd Belz, Kain Karawahn, Franziska Megert, Klaus Osterwald und VA Wölfl, kuratiert von Dr. Anna Fricke, Museum Folkwang, Essen

Info

Jülicher Straße 97–109
52070 Aachen
Tel. +49 241 1807-104
Fax +49 241 1807-101
info@ludwigforum.de

 

Öffnungszeiten:
Di–So 10–17 Uhr
Do 10–20 Uhr
Montags geschlossen

Bibliothek:
Di–Fr 13–17 Uhr

Geschlossen: 24.12., 25.12., 31.12., Fettdonnerstag, Karnevals-
sonntag und Rosenmontag

Eintritt: bis 05.09.2019 wegen Umbau 4 € / erm. 2 €

Freier Eintritt:
Jeden Donnerstag und an Neujahr

Führungen und Workshops:
museumsdienst@mail.aachen.de

Preise

6,00 € / ermäßigt 3,00 €
„Six for Six“-Karte 14 € (ermäß. 10 €)
„Auf ins Museum“-Karte 12 €
Alle unter 21 Jahren: Eintritt frei!

Zentis-Tag: Jeden Donnerstag freier Eintritt!