Projekte

2017

Vermittlungsbroschüre und Materialset zu der Ausstellung Mies van der Rohe. Die Collagen aus dem MoMA

27.10.2016 – 12.02.2017

Mies van der Rohe. Die Collagen - Vor und nicht zurück

 


2016

Ahoi 3 Freundschaft geht durch den Magen

06.07. – 28.08.2016

Junge+Köche+bei+der+Arbeit_+Foto+Thomas+Langens

Mit Ahoi 3 wird in den Sommermonaten im Ludwig Forum eine temporäre Küche der Kulturen vor Anker gehen. In Trägerschaft der Jugendkunstschule in der Bleiberger Fabrik entsteht eine Mischung aus Kunstinstallation und sozialem Kunstprojekt, initiiert durch die Künstlerin Vera Sous und die Kunsthistorikerin Ana Sous. Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge werden gemeinsam mit Aachener Jugendlichen die Möbel dafür bauen und den Raum mit Küche und Gastraum ausstatten. In Anlehnung an die Tradition der verschiedenen Heimatländer werden sie dort vegane Gerichte anbieten. Die Hafenkneipe in der Schreinerei des Ludwig Forum wird vom 6. Juli bis 28. August als Aktionsort geöffnet sein. In Anlehnung an die Idee einer Hafenkneipe, in der Reisende aus aller Welt sich treffen, neue Gerichte und Gerüche kennenlernen, spontan-improvisierten Klängen lauschen und ihre Geschichten erzählen, sind alle an den langen Donnerstagen eingeladen, vorbei zu schauen. Ein soziales Kunstprojekt zur Integration von jugendlichen Asylsuchenden in Aachen von Vera Sous und Ana Sous. Schreinerei auf dem Hof des Ludwig Forum Kooperationspartner: Bleiberger Fabrik, Aachen und Ludwig Forum Aachen


Space for Peers Weiden, Tanz, Fabrik

12.07.-26.07.2016

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Peer to Peer meint mitteilen auf Augenhöhe. Unter diesem Motto arbeiten im Ludwig Forum zwei Wochen lang zehn Kinder und Jugendliche mit sechs Design-Studierenden, einer Kunstvermittlerin, einer Künstlerin und einem Filmemacher zusammen. Dabei werden sie zu Teamern ausgebildet, zu Kennern des Hauses. Inspiriert durch Werke der Sammlung Ludwig, entwerfen sie Bühnen- und Kostümbild für das Parallelprojekt Tanz der Skulpturen, mit deren Tanzkünstlern sie in ständigem Austausch stehen. In einem zusätzlichen Workshop mit weiteren 45 Kindern erfolgt die Produktion der Kostüme. Sie werden von den jungen Teamern begleitet, die die kreativen Begegnungen innerhalb des Schaffensprozesses filmisch dokumentieren. So entsteht ein Filmporträt über die Projektarbeit und das Ludwig Forum aus Kindersicht. Hier geht es zum Film von Space for Peers! Projektleitung: Barbara Brouwers/ Leitung Kunstvermittlung: Petra Kather Begleitung Film: Christian Kiriakidis Begleitung Kostüme: Photini Meletiadis Das Projekt findet im Rahmen von „Von uns für uns…die Museen unserer Stadt entdeckt!“ statt, einem Projekt des Museumsbundes im Rahmen des Programms „Kultur macht stark, Bündnisse für Bildung“ des BMBF. Kooperationspartner: Ludwig Forum Aachen, Stadtteilbüro Aachen Nord, CulturBazar e.V. und Fachbereich Gestaltung der Fachhochschule Aachen.


Tanz der Skulpturen

18.07.-30.07.2016

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20 Kinder im Alter von 8-15 Jahren aus dem Stadtteil Aachen-Nord und aus Flüchtlingsfamilien erhalten die Gelegenheit, sich in den Sommerferien in einer zweiwöchigen Blockveranstaltung mit dem Themenkreis Skulptur/Form/Verfremdung tänzerisch auseinander zu setzen. Vormittags machen die Kinder in einem professionellen Tanzstudio (Dance-Loft, Heinzenstrasse) unter der Anleitung zweier Tanzkünstler erste Erfahrungen im zeitgenössischen Tanz. Dies dient als Grundlage für freiere, eigene Gestaltungen. So bekommen die Teilnehmer ein Werkzeug an die Hand, mit dem sie nachmittags im Ludwig Forum eigenständig kleine Szenen und Choreografien entwickeln können. Am ersten Tag werden die Teilnehmer von den Teamern des Parallelprojekts Space for Peers durch das Museum geführt und mit der gemeinsamen Thematik bekannt gemacht. Angeregt durch die geschaffenen Kostüme und Objekte werden sie nach und nach ihre Ideen zum Thema in Szene setzen und so bei der Abschlussvorstellung eine lebendige Skulptur präsentieren. Projektleitung: Yorgos Theodoridis, Photini Meletiadis Der Workshop wird gefördert von „Chance Tanz“, einem Projekt des Bundesverbands Tanz in Schulen e.V. im Rahmen des Programms „Kultur macht stark“, Bündnisse für Bildung des BMBF. Kooperationspartner: CulturBazar e.V., Dance-Loft, Fachbereich Gestaltung der Fachhochschule Aachen, Stadtteilbüro Aachen Nord.


Sommercamp 2016 Ich, Du und die anderen

18.07.-30.07.2016

Das Sommercamp 2015 war so erfolgreich, dass die Landesarbeitsgemeinschaft Tanz NRW auch in diesem Sommer wie der unbegleitete jugendliche Flüchtlinge und Jugendliche aus der Region Aachen im Ludwig Forum mit zeitgenössischem Tanz vertraut machen möchte. Der thematische Ausgangspunkt für das diesjährige Tanz-Musik-Stück sollen der Ort des Neubeginns sowie die Menschen, denen man dort begegnen könnte, sein. Mit Mitteln des zeitgenössischen Tanzes, Neuer Musik und Illustration entwickelt Ulla Geiges mit den Teilnehmern zum Projektthema ein Tanztheaterstück.

Veranstalter: LAG Tanz NRW e.V. gefördert vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW in Kooperation mit dem Ludwig Forum, dem Culturbazar e.V. und dem Dance Loft, Aachen, sowie dem Bildungsbüro der Städteregion Aachen, dem Berufskolleg für Wirtschaft und Verwaltung der Städteregion Aachen und Aachener Kindern den Tisch decken e.V.


2015

Museumsbroschüre in Einfacher Sprache

Infos zum Ludwig Forum

 


LUFONAUTEN Expedition Aachen Nord

Werden Sie ein LUFONAUT! Wir laden alle Besucherinnen und Besucher herzlich ein, Ihre Erkundungen und Betrachtungen auf die Nachbarschaft des Museums auszuweiten. Oftmals lassen sich die spannendsten Beobachtungen links und rechts bekannter Wege, auf Trampelpfaden oder Schleichwegen machen. Ob Vertrautes oder Unbekanntes, entwerfen Sie gemeinsam mit uns ein neues Bild von Aachen Nord.

Foto: Ludwig Forum Aachen

Starten Sie eine Fotoexpedition durch den Stadtteil Aachen Nord und laden Sie hier Ihre interessantesten Entdeckungen hoch. So entsteht innerhalb der LUFONAUTEN-Ausstellung eine Fotowand, die den Blick der Besucherinnen und Besucher auf das Stadtviertel kartieren und dokumentieren. Kuratiert von Karoline Schröder und Holger Otten.

Mit freundlicher Unterstützung von: Logoleiste_farbe

 

In Kooperation mit:


2014

Weidenuniversum

14.-18.07.2014 In Zusammenarbeit von insgesamt 93 Kindern und Jugendlichen aus Aachen-Nord entstand unter künstlerischer Begleitung von Barbara Brouwers und Studierenden der FH Aachen im Eingangsbereich des Ludwig Forum das so genannte „Weidenuniversum“, eine große, sehr lebendige Außenskulptur aus Weidenruten, Fahrradschläuchen, Ballenschnüren, Kabelbindern und Recyclingmaterialien.

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Projektleitung: Dipl.-Des. Barbara Brouwers und Holger Otten In Kooperation mit: FH Aachen, Fachbereich Gestaltung, atelier le balto und stadtteilbüro aachen nord. Gefördert von: Logoleiste_farbe


Kinderkönigreich

01.06.-21.09.2014

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Begleitung und Dokumentation des Projekts auf Tumblr http://kinderkoenigreich.tumblr.com/ http://ludwigforum.de/event/kinderkonigreich/   KinderkönigTANZreich Tanz | Kunst | Video Über vier Monate hinweg begleiteten Kinder und Jugendliche gemeinsam mit zwei Künstlern aus Tanz und Film das performative Ausstellungsprojekt „Kinderkönigreich. Paweł Althamer und Freunde laden ein“ (1.6.-21.9.2014). Experimentiert wurde in den Bereichen Tanztheater, Urbaner Tanz und Videokunst. Zudem wurde gezeichnet und Choreografien entwickelt, die abschließend in einem Video festgehalten wurden. Das Angebot wurde gefördert von ChanceTanz, einem Projekt des Bundesverband Tanz in Schulen e.V. im Rahmen des Programms Kultur macht stark, Bündnisse für Bildung und durchgeführt von einem lokalen Bündnis aus: Stadt Aachen, Ludwig Forum Aachen, Volkshochschule Aachen, AKuT e.V. Ein Video zum KinderkönigTANZreich finden Sie auf Vimeo https://vimeo.com/137462421


2013

Kinder zum Olymp – Praxisbeispiel

Im Rahmen der Ausstellung  „Nancy Graves Project & Special Guests“ (13.10.13–16.02.14) und in Kooperation mit der Europaschule KGS Passstraße. www.wettbewerb-kulturstiftung.de


Kombinatorium – ein Gedankenspiel

Nancy Graves stellt in ihrer Kunst Grenzen zwischen Abstraktion und Gegenstand, Naturwissenschaft, Imagination und Kulturgeschichte infrage. Wir nahmen die Fragen auf und luden alle Besucher der Ausstellung „Nancy Graves Project & Special Guests“ (13.10.13–16.02.14) ein, bei diesem Gedankenspiel mitzumachen. Aus einer Sammlung von Materialien konnten ungewöhnliche Sinnzusammenhänge gebildet werden. Vertraute Kategorien wurden durch neue Kombinationen in Bewegung gebracht.

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Projektleitung: Petra Kather und Karoline Schröder


Inklusiver Workshop mit Artur Zmijewski

10.-17.05.2013

Unter der Leitung des polnischen Künstlers Artur Żmijewski gestalteten Menschen mit und ohne Behinderung aus der Nachbarschaft des Ludwig Forum im Rahmen des inklusiven Workshops gemeinsam ein Skulpturenensemble: Dabei wurden die Umrisse einzelner Teilnehmer auf der Wiese nachgezeichnet, als Negativform ausgegraben und anschließend mit Beton gefüllt. Die aufgerichteten Figuren stehen nun im Garten des Aachener Museums. Die Frage „Was ist eine Skulptur“ war von Beginn eine zentrale Fragestellung, die bereits in den ersten gemeinsam in der Gruppe verbrachten Tagen thematisiert wurde. Daraus resultierte ein großes Reliefbild, das seinen Ausgangspunkt in Anselm Kiefers „Wege 2“ (1977) fand und im Ludwig Forum zu sehen ist. Begleitet wurde der Workshop von einem Filmteam Żmijewskis. Aus den Aufnahmen ist nun ein neuer Film des Künstlers entstanden, „Self-Portrait“ (2014), der das Projekt nicht nur dokumentiert, sondern wie viele Arbeiten des Künstlers den Umgang mit Behinderung in unserer Gesellschaft thematisiert.

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http://ludwigforum.de/event/artur-zmijewski-inklusiver-workshop/

Projektleitung: Miriam Lowack und Holger Otten Dank an: Christa Pitz-Döhler, Leitung Haus Wiesental, Lebenshilfe Aachen, Benjamin Wagner, Sozialarbeiter Haus Wiesental, Lebenshilfe Aachen, Ilona Markiewicz, Sozialarbeiterin Haus Wiesental, Lebenshilfe Aachen, Alfons Knogl, Künstler, Carl Brunn, Fotograf, Nicole Meyer, stadtteilbüro aachen nord, Maike Beckers, Koordinatorin WIR ALLE – Gemeinsam leben in Aachen-Nord, Björn Spangenberg, Lebenshilfe Aachen, Jennifer Menzlaff, Lebenshilfe Aachen, Anna Gasch, Lebenshilfe Aachen, Meehsen Metall-Sägezuschnitte, Würselen, Schmiedewerk Andreas Güldenberg, Würselen In Kooperation mit: Haus Wiesental, Lebenshilfe Aachen Gefördert von: Logoleiste_farbe 2 4 5


2011

Herr Fernsprecher und Frau Deckmantel

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Ein nachdrückliches Ausrufungszeichen im Titel der Ausstellung „Nie wieder störungsfrei! Aachen Avantgarde seit 1964″ (22.10.11-05.02.12) erinnert uns daran, dass um 1970 eine ganz besondere Stimmung herrschte. Es wurde protestiert, gefordert und diskutiert. Meinungen wurden geäußert – es herrschte eine unruhige, lebhafte Stimmung. Sowohl Künstler als auch das Publikum stellten unbequeme, provokante Fragen: Was ist Kunst? Was soll Kunst? Muss Kunst teuer sein? Es wurde zum Nachdenken und zum Gespräch angeregt. Zahlreiche Aktionen und Ausstellungen in der Neuen Galerie Aachen, der Vorgängerinstitution des Ludwig Forum, hatten einen auffordernden Charakter, der dem Publikum ermöglichte, Kontexte mitzubestimmen. Der Dialog rückte ins Zentrum von Kunst und Kunstvermittlung. Den Besuchern der Ausstellung „Nie wieder störungsfrei!“ bot sich ebenfalls die Möglichkeit, selber im Museum aktiv zu werden. Eine Arbeit der beiden Künstlerinnen und Museumspädagoginnen Karoline Schröder und Petra Kather lud dazu ein, mit den Kunstwerken, dem Museum und anderen Gästen auf ungewohnte Weise in Kontakt zu treten. In Kooperation mit dem Fernmeldemuseum Aachen wurde ein dialogisches System ermöglicht, das den Besucher zur Interaktion ermuntert. Mehrere, miteinander verbundene Telefonapparate aus den 1970er Jahren waren über den gesamten Ausstellungsraum verteilt, so dass die Besucher dazu eingeladen waren, sich zu äußern und mit anderen ins Gespräch zu kommen. Verschiedene Betrachtungsweisen und Perspektivwechsel zu sich und den Kunstwerken wurden zusätzlich durch die Möglichkeit zum spielerischen Rollenwechsel angeregt. So fanden die Besucher im Eingangsbereich des Museums unterschiedliche Kostümmöglichkeiten und Accessoires, die sie nach Belieben kombinieren und benutzen konnten, um sich in eine fiktive Figur zu verwandeln. Die Kostüme aus Tuchbahnen, welche mal mehr und mal weniger einem Kleidungsstück ähneln und möglichst viele Tragevarianten zulassen, können den Weg zum Dialog erleichtern und die Vorstellungskraft anregen.

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Click! Click! Street-Fotografie mit Alice Smeets

18.-22.04.2011

In dem Workshop zur Ausstellung „Hyper Real – Kunst und Amerika um 1970“ (13.03.-19.06.11) beschäftigten sich Jugendliche mit Streetfotografie. Zusammen mit Alice Smeets, eine professionelle Fotojournalistin, wurden die Straßen von Aachen fotografisch erkundet.

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