Leonora Carrington (1917–2011), Malerin, Magierin und Autorin, entzieht sich früh den Zwängen ihres wohlhabenden Elternhauses und schließt sich in Paris den Surrealist*innen an. Als ihr Lebensgefährte, der Maler Max Ernst, 1940 in Südfrankreich interniert wird, erleidet sie einen psychischen Zusammenbruch. Die Psyche veranstaltet Objekttheater: Tiere beginnen zu sprechen, Gegenstände erwachen zum Leben, die Realität ist aus den Fugen. Eine magische Reise in ihr Inneres beginnt…
„Windsbraut“ verbindet Schauspiel mit Figurentheater und zeigt das Surreale als poetischen Widerstand gegen eine unerträgliche, verrückte Welt: bildstark, verspielt, bewegend.
Die Reihe „Animationen“ mit dem Figurentheater der Gegenwart im Space des Ludwig Forum an der Jülicher Straße geht im Januar mit zwei Vorführungen weiter. Figurentheater der Gegenwart umfasst eine weite Spanne ästhetischer Mittel und szenischer Möglichkeiten. Es verbindet Impulse und Inspirationen aller Künste. Die Reihe „Animationen“ des Kulturbetriebs der Stadt Aachen in Kooperation mit dem künstlerischen Leiter Stephan Wunsch gibt Einblicke in diese Bandbreite. Im Zentrum der gezeigten Inszenierungen steht die animierte Figur.
Tickets unter www.reservix.de.
Foto: © Lea Schornstein